Frevel

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[Bearbeiten] Frevel (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Frevel die Frevel
Genitiv des Frevels der Frevel
Dativ dem Frevel den Freveln
Akkusativ den Frevel die Frevel

Silbentrennung:

Fre·vel, Plural: Fre·vel

Aussprache:

Hörbeispiele: —, Plural:
IPA: [], Plural: []

Bedeutungen:

[1] etwas Ketzerisches, Verwerfliches, ein Sakrileg
[2] Frevel bezeichnet im alten deutschen Recht Übermut, Gewalt(tat), oder bösen Willen. In Zusammensetzungen wie z.B. Baumfrevel wird deutlich, dass es auch die Bedeutung von bös- und mutwilligem Übergriff besitzt.

Abkürzungen:

Herkunft:

[1] ahd. faravili, fravali, frabari, frabali; mhd. forevel, vrevel, frebel, vrävel, frabel; frühnhd. frävel, fräfel; ags. fräfel, fräfol; schottisch frewall, frewell; nnl. frevel, wrevel; altn. frâr; norw. fraa. Seit dem Frühneuhochdeutschen oft volkstümlich fälschlicherweise an französich frivole gelehnt. Das Hauptwort Frevel leitet sich von einem untergegangenen Adjektiv frevel ab, das nur noch in der Form frevelhaft existiert.

Synonyme:

[1] Sakrileg, Ketzerei

Gegenwörter:

Oberbegriffe:

Unterbegriffe:

Baumfrevel

Beispiele:

[1] Das ist doch Frevel, das ist pure Ketzerei!!

Redewendungen:

Charakteristische Wortkombinationen:

Abgeleitete Begriffe:

freveln, Frevler

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Berlinerisch:
  • Elsässisch:
  • Kölsch:
  • Schwäbisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Frevel
[1] Frevel im deutschen Rechtswörterbuch der Universität Heidelberg

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