Fremdwort
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[Bearbeiten] Fremdwort (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Fremdwort | die Fremdwörter |
| Genitiv | des Fremdwortes | der Fremdwörter |
| Dativ | dem Fremdwort | den Fremdwörtern |
| Akkusativ | das Fremdwort | die Fremdwörter |
Silbentrennung:
- Fremd·wort, Plural: Fremd·wör·ter
Aussprache:
- IPA: [ˈfʀɛmtˌvɔʁt], Plural: [ˈfʀɛmtˌvœʁtɐ]
- Hörbeispiele:
Fremdwort (Österr.) (Info), Plural:
Fremdwörter (Österr.) (Info)
Bedeutungen:
- [1] Ein aus einer anderen Sprache übernommener Ausdruck, der im Gegensatz zu einem Lehnwort in Schreibweise, Lautung und Grammatik nicht oder nur wenig von der Originalsprache abweicht.
Abkürzungen:
- Fremdw.
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Adjektiv fremd und dem Substantiv Wort
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Entlehnung, Wort
Unterbegriffe:
- [1] Exotismus, Xenismus, Xenographie, Zitatwort
- [1] Anglismus/Anglizismus, Gallizismus, Gräzismus, Italianismus, Latinismus, Polonismus, Russismus/Russizismus, Slavismus/Slawismus und viele andere mehr
Beispiele:
- [1] „Chic“, „Chose“, „Computer“, „downloaden“, „Sushi“ sind Fremdwörter im Deutschen.
- [1] Bei der Entlehnung von Fremdwörtern gehen meist alle bis auf eine oder zwei der ursprünglichen Bedeutungen des Ausdruckes verloren, es kommt also zu einer Spezifizierung. Selbst, wenn die Semantik des Fremdwortes mit dem Erbwort der deutschen Sprache übereinstimmt, zeugt allein die Verwendung eines Fremdwortes meist von einer unterschiedlichen semantischen Intention als die, die mit dem deutschen Erbwort erzielt werden würde.
- [1] „Sprachwissenschaftler unterscheiden nach der geschichtlichen Herkunft der Lautgestalt eines Wortes zwischen Erbwort (z.B. Haus), Fremdwort (z.B. Idee) und Lehnwort (z.B. Fenster). Erbwörter wurden in der Abstammungslinie vom Indogermanischen über das Germanische, Althochdeutsche, Mittelhochdeutsche und Neuhochdeutsche irgendwann gebildet und bis heute überliefert...“[1]
- [1] „Doch oft werden Fremd- und Lehnwörter als Eindringlinge gesehen und aus einem puristischen Blickwinkel mit Skepsis betrachtet.“[2]
- [1] „Von den Lehnwörtern unterscheidet man gelegentlich die Fremdwörter, die ihr fremdartiges Aussehen behalten haben und nicht assimiliert worden sind.“[3]
Redewendungen:
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Fremdwort“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Fremdwort“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fremdwort“
- [1] canoo.net „Fremdwort“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Fremdwort“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Boettcher, Wolfgang Herrlitz, Ernst Nündel, Bernd Switalla: sprache. Das Buch, das alles über Sprache sagt. Westermann, Braunschweig 1983, S. 114. ISBN 3-14-508881-5. Anmerkung: „Erbwort“, „Fremdwort“ und „Lehnwort“ im Original in Kapitälchen gedruckt, die Beispielwörter kursiv.
- ↑ Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, S. 123. ISBN 3-406-39206-7.
- ↑ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, S. XXVIII. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Fremdwörter.
Ähnliche Wörter: