Flageolett

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Flageolett (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Flageolett die Flageoletts die Flageolette
Genitiv des Flageoletts der Flageoletts der Flageolette
Dativ dem Flageolett den Flageoletts den Flageoletten
Akkusativ das Flageolett die Flageoletts die Flageolette
[1] Flageoletts

Worttrennung:

Fla·ge·o·lett, Plural: Fla·ge·o·letts, Fla·ge·o·let·te

Aussprache:

IPA: [ˌflaʒoˈlɛt], Plural: [ˌflaʒoˈlɛtə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Musik: altes Holzblasinstrument in sehr hoher Tonlage aus der Gruppe der Schnabelflöten, das mit der Blockflöte verwandt ist
[2] Musik: sehr hohe flötenartige Töne der Saiteninstrumente von geheimnisvoll zartem Klangcharakter, die bei leichtem Berühren der gedämpften Saiten an den Schwingungsknotenpunkten entstehen
[3] Musik: hohes Flötenregister der Orgel

Herkunft:

Diminutiv des altfranzösischen Substantivs flageol (deutsch: „Flöte“) und dies von lateinisch flare (deutsch: „blasen“) beziehungsweise von dem vulgärlateinischen Substantiv flabiolum

Synonyme:

[2] Flageolettton

Oberbegriffe:

[1] Holzblasinstrument, Musikinstrument, Blasinstrument
[3] Register

Beispiele:

[1] Im 19. Jahrhundert wurden Flageoletts in den Orchestern zunehmend von der Pikkoloflöte verdrängt.[1]
[2] „Das Flageolett wird seit Mitte des 18. Jh. angewendet. Durch Paganini wurde es virtuos entwickelt.“[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Flageolett
[2, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Flageolett
[*] canoo.net „Flageolett
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFlageolett

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Flageolett
  2. Friedrich Herzfeld: Ullstein Lexikon der Musik. Ein Handbuch für den Alltag. 6. Auflage. Ullstein, Frankfurt 1973, ISBN 3550060122, Seite 171