Fasan

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[Bearbeiten] Fasan (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

[1] weiblicher und männlicher Fasan
Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Fasan die Fasane die Fasanen
Genitiv des Fasans der Fasane der Fasanen
Dativ dem Fasan den Fasanen den Fasanen
Akkusativ den Fasan die Fasane die Fasanen

Silbentrennung:

Fa·san, Plural: Fa·sa·ne, Fa·sa·nen

Aussprache:

IPA: [faˈzaːn], Plural: [faˈzaːnə], [faˈzaːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] einige Vogelarten aus der Familie Phasianidae
[2] speziell die Vogelart Phasianus colchicus
[3] Speisekartoffel: Sortenname: Fasan NN

Herkunft:

Althochdeutsch fasiān (verdeutlichend fasihōn oder fasihuōn, "Fasanhuhn") wurde aus dem lateinischen phasianus entlehnt, was wiederum auf das griechische (ὄρνις) φασιανός ((őrnis) Phāsianós) „Vogel aus der Gegend das Flusses oder der Stadt Phasis (am Schwarzen Meer)“, zurückgeht. Später wurde es durch die ans altfranzösische faisan angelehnte Form fasān ersetzt.[1][2]

Oberbegriffe:

[1, 2] Hühnervogel, Vogel, Tier
[3] Kartoffelsorte, Kartoffel

Unterbegriffe:

[1] Jagdfasan, Goldfasan, Diamantfasan

Beispiele:

[1] Die Männchen vieler Fasane sind sehr farbenprächtig.
[2] Der Fasan ist ein Vogel, der aus Mittelasien stammt.
[3] Fasan NN, ist eine Kartoffelsorte, der 1997 offiziell von der Bundessortenamt zugelassen wurde. Die Schalenfarbe ist gelb, die Fleischfarbe ist gelblich. Verwendet wird der Fasan NN als Speisekartoffel.

Abgeleitete Begriffe:

[1] Fasanerie, Fasanenjagd

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Fasanenartige
[2] Wikipedia-Artikel „Fasan
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fasan
[1] canoo.net „Fasan
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFasan
[3] Weltkatalog der Kartoffelsorten 2007 ISBN 978 3 86037 310 1

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 205.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 276.

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