Faktotum

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Faktotum (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, n [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Faktotum die Faktotums die Faktoten
Genitiv des Faktotums der Faktotums der Faktoten
Dativ dem Faktotum den Faktotums den Faktoten
Akkusativ das Faktotum die Faktotums die Faktoten

Alternative Schreibweisen:

Factotum

Worttrennung:

Fak·to·tum, Plural 1: Fak·to·tums, Plural 2: Fak·to·ten

Aussprache:

IPA: [fakˈtoːtʊm], Plural 1: [fakˈtoːtʊms], Plural 2: [fakˈtoːtn̩]
Hörbeispiele: —, Plural 1: —, Plural 2:
Reime: -oːtʊm

Bedeutungen:

[1] ein langjähriger Angestellter in einem Betrieb, einem Haushalt oder Ähnlichem, der sämtliche Arbeiten erledigt
[2] eine ältere Person, die als schrullig oder seltsam und gleichzeitig als liebenswert wahrgenommen wird

Herkunft:

im 16. Jahrhundert aus mittellateinisch factotum → la entlehnt, der Substantivierung von fac tōtum!tu/mach alles!“[1]

Synonyme:

[2] Kauz

Sinnverwandte Wörter:

[1] Alleskönner, Mädchen für alles

Oberbegriffe:

[1] Diener, Gehilfe

Beispiele:

[1] Darf ich Ihnen Herrn Gmeiler, unser Faktotum, vorstellen?
[2] Deine Oma ist ein echtes Faktotum.

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Faktotum
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Faktotum
[*] canoo.net „Faktotum
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFaktotum
[1] The Free Dictionary „Faktotum
[1, 2] Duden online „Faktotum
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, „Faktotum“, Seite 547.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9 „Faktotum“, Seite 319.