Exil

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Exil (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Exil die Exile
Genitiv des Exils der Exile
Dativ dem Exil den Exilen
Akkusativ das Exil die Exile

Worttrennung:

Exil, Plural: Exi·le

Aussprache:

IPA: [ɛˈksiːl], Plural: [ɛˈksiːlə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -iːl

Bedeutungen:

[1] selbst gewählte oder aufgezwungene Verbannung

Herkunft:

im 16. Jahrhundert von lateinisch exilium → la entlehnt, das zu exsul → la „in der Fremde weilend, verbannt“ gehört[1]

Beispiele:

[1] Napoleon wurde ins Exil geschickt.
[1] „Das über ein halbes Jahrhundert währende Exil hat sein Verhalten geprägt, seine Mimik, die Gesten, mit denen er seine Worte begleitet.“[2]
[1] „Und hier wohl fasst Harald den Entschluss, seine Reise fortzusetzen, das Abenteuer des erzwungenen Exils um eine neue Dimension zu erweitern.“[3]

Wortbildungen:

Exilregierung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Exil
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Exil
[1] canoo.net „Exil
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonExil
[1] The Free Dictionary „Exil

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Exil“, Seite 265.
  2. Gundolf S. Freyermuth: Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933-1940). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, Seite 169. ISBN 3-423-30345-X.
  3. Jens-Rainer Berg: Der letzte Wikinger. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012, Seite 154-168, Zitat Seite 157.