Einzelsprache

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[Bearbeiten] Einzelsprache (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Einzelsprache die Einzelsprachen
Genitiv der Einzelsprache der Einzelsprachen
Dativ der Einzelsprache den Einzelsprachen
Akkusativ die Einzelsprache die Einzelsprachen

Worttrennung:

Ein·zel·spra·che, Plural: Ein·zel·spra·chen

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nʦl̩ˌʃpʀaːχə], Plural: [ˈaɪ̯nʦl̩ˌʃpʀaːχn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: eine selbständige Sprache neben anderen

Herkunft:

Determinativkompositum aus einzel und Sprache

Oberbegriffe:

[1] Sprache

Beispiele:

[1] „Ein jeder Versuch zu einer Gliederung und Lokalisierung der germanischen Einzelsprachen in früher Zeit kann nur Unvergleichbares miteinander vergleichen...“[1]
[1] Sprachen wie Chinesisch, Deutsch, Englisch sind Einzelsprachen.
[1] Der Ausdruck Einzelsprache dient vor allem der Abgrenzung gegen Sprachfamilie und Sprachvarietät; in der Regel verwendet man stattdessen einfach nur den Ausdruck Sprache.
[1] „Aus der Vergleichung der Einzelsprachen ergibt sich für die indogermanische Grundsprache folgendes Konsonantensystem...“[2]
[1] „Die Entscheidung für das Alphabet impliziert ganz andere Annahmen über die Rolle des Deutschen als Einzelsprache, über die Adressaten, über das bei ihnen vorausgesetzte Fragebedürfnis und den Praxisbezug des Wörterbuchs, als es die Anordnung nach Sachgruppen tut.“[3]
[1] „Es ist aber ebenso denkbar und wird uns durch den weiten Bedeutungsumfang in den Einzelsprachen nahegelegt, daß bei den Germanen der gesamte Bereich von Zauberhandlung und Zauberspruch mit rūnō bezeichnet wurde.“[4]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Einzelsprache
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Einzelsprache
[1] canoo.net „Einzelsprache

Quellen:

  1. Roland Ris, Elmar Seebold: Deutsche Sprache und germanische Sprachen. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 564-569; Zitat S. 566. ISBN 3-484-10389-2
  2. Hans Krahe: Indogermanische Sprachwissenschaft. I: Einleitung und Lautlehre. de Gruyter, Berlin 1966, S. 74. Abkürzung aufgelöst.
  3. Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher - Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/New York 2001, S. 17. ISBN 3-11-014885-4.
  4. Helmut Arntz: Handbuch der Runenkunde. Zweite Auflage. Niemeyer, Halle/Saale 1944, S. 295. Kursiv gedruckt: „rūnō“.

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