Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
| Dieser Eintrag oder Abschnitt bedarf einer Erweiterung. Wenn du Lust hast, beteilige dich daran und entferne diesen Baustein, sobald du den Eintrag ausgebaut hast. Bitte halte dich dabei aber an unsere Formatvorlage!
Folgendes ist zu erweitern: Quellen für die Herkunftsangaben |
[Bearbeiten] Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul (Deutsch)
[Bearbeiten] Sprichwort
Alternative Schreibweisen:
Silbentrennung:
- Ei·nem ge·schenk·ten Gaul schaut man nicht ins Maul
Aussprache:
- IPA: [aɪ̯nəm ɡəˈʃɛŋktn̩ ɡaʊ̯l ʃaʊ̯t man nɪçt ɪns maʊ̯l]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] mit einem Geschenk in der Form, wie es übergeben wird, soll man zufrieden sein; man bemängelt, kritisiert keine Geschenke - auf die Geste kommt es an
Herkunft:
- Beim Pferdehandel stellt der Käufer den Wert eines Pferdes dadurch fest, dass er diesem ins Maul schaut und sein Gebiss prüft. Anhand der Stellung und des Zustandes der Zähne kann man das Alter des Pferdes und somit den Wert feststellen. Eben dies soll man bei einem "geschenkten Pferd" unterlassen. Das Sprichwort geht auf das römische Sprichwort: Noli equi dentes inspicere donati! (Deutsch: Nimm die Zähne eines geschenkten Pferdes nicht so genau unter die Lupe.) zurück, das unter anderem vom Kirchenvater Hieronymus (347 – 420 n. Chr.) in seinem Kommentar zum Epheserbrief zitiert wird. Entsprechende Sprichwörter finden sich aufgrund dieses zentralen Zitats in vielen europäischen Sprachen.
Beispiele:
- [1]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Duden, Redewendungen, p. 233, Stichwort "Gaul"
Quellen: