Einöde

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[Bearbeiten] Einöde (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Einöde die Einöden
Genitiv der Einöde der Einöden
Dativ der Einöde den Einöden
Akkusativ die Einöde die Einöden

Worttrennung:

Ein·öde, Plural: Ein·öden

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nøːdə], [ˈaɪ̯nʔøːdə], Plural: [ˈaɪ̯nøːdn̩], [ˈaɪ̯nʔøːdn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] einsame Gegend, abgelegener Ort
[2] kleine Siedlung (kleiner als ein Dorf)

Herkunft:

althochdeutsch: einoti = Einsamkeit, von ein (heute einsam, allein); ähnlich gebildet wurden Kleinod, Armut, Heimat, Heirat, Monat, Zierat. Im Mittelhochdeutschen dann lautlich an oede (heute öde) angepasst.

Synonyme:

[1] Wildnis; umgangssprachlich: Pampa, Walachei
[2] Weiler

Oberbegriffe:

[1] Ort, Gegend

Beispiele:

[1] Er lebt hier in der Einöde.
[2] „In aller Regel besitzen Weiler und Einöden wegen ihrer geringen Größe keine Straßennamen.“ – (Wikipedia-Artikel „Weiler“)

Abgeleitete Begriffe:

Einödbauer, Einödhof

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Berlinisch:
  • Elsässisch:
  • Kölsch:
  • Schwäbisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Walachei
[2] Wikipedia-Artikel „Weiler
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „einöde, f.
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Einöde
[1, 2] canoo.net „Einöde
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEinöde
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