Domizil

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Domizil (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Domizil die Domizile
Genitiv des Domizils der Domizile
Dativ dem Domizil den Domizilen
Akkusativ das Domizil die Domizile

Worttrennung:

Do·mi·zil, Plural: Do·mi·zi·le

Aussprache:

IPA: [domiˈʦiːl], Plural: [domiˈʦiːlə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -iːl

Bedeutungen:

[1] Wohnsitz
[2] Zahlungsort

Herkunft:

von dem lateinischen Substantiv domicilium → la „Wohnung, Wohnsitz“, dieses wiederum geht zurück auf domus → la „Haus, Wohnung“. Das Wort ist seit dem 12. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] Daheim, Heim, Wohnsitz, Zuhause,

Beispiele:

[1] Sein Domizil liegt am Meer.
[1] „Auf der Suche nach meinem neuen Domizil begann ich, in die nähere Umgebung Jerichos zu fahren und dort, unter den einzelnen in die Landschaft gestreuten Häusern, Ausschau zu halten.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Domizil
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Domizil
[1] canoo.net „Domizil
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDomizil
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Domizil“.

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Domizil“.
  2. Angelika Schrobsdorff: Jericho. Eine Liebesgeschichte. Dritte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 3-423-12317-6, Seite 39.