Depesche

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[Bearbeiten] Depesche (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Depesche die Depeschen
Genitiv der Depesche der Depeschen
Dativ der Depesche den Depeschen
Akkusativ die Depesche die Depeschen

Worttrennung:

De·pe·sche, Plural: De·pe·schen

Aussprache:

IPA: [deˈpɛʃə], Plural: [deˈpɛʃn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] besonders schnell übermittelter Text

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von französisch dépêche → fr „Eilnachricht“ entlehnt.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Eilnachricht, Funkspruch, Kabel, Telegramm

Oberbegriffe:

[1] Text

Beispiele:

[1] „Ein ehemaliger Nordhäuser Schauspieler - durch eine Depesche benachrichtigt - empfing meine Kollegen in München am Bahnhof und hatte schon Zimmer für sie belegt.“[2]
[1] „Als er sein Zelt erreichte, blickte er flüchtig auf die wenigen Depeschen, die sich in seiner Abwesenheit angesammelt hatten.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Depesche
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Depesche
[1] canoo.net „Depesche
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDepesche

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „kochem“, Seite 190.
  2. Joachim Ringelnatz: Mit der »Flasche« auf Reisen.. In: Joachim Ringelnatz: Vermischte Schriften. Diogenes, Zürich 1994, ISBN 3-257-06045-9 (Der Text erschien erstmals im Jahr 1932), Zitat: Seite 286.
  3. Norman Mailer: Die Nackten und die Toten. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/Hamburg ohne Jahr, Seite 555.
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