Chuzpe

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Chuzpe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Chuzpe die Chuzpen
Genitiv der Chuzpe der Chuzpen
Dativ der Chuzpe den Chuzpen
Akkusativ die Chuzpe die Chuzpen

Anmerkung zur Aussprache:

Laut Stern soll es sich bei »Chuzpe« um das einzige Wort in der deutschen Standardsprache handeln, das mit einem ach-Laut beginnt.[1] Dementgegen meint Althaus, es gehöre zu den wenigen Wörtern der deutschen Sprache, die anlautend mit dem Ach-Laut auszusprechen sind.[2] Er nennt exemplarisch weitere Ausdrücke wie »Chammer«, »Chanukka«, »Chassen«, »Chassene«.[2] Konsultiert man die Wörterbücher, vor allem die Fremdwörterbücher, des Duden oder Wahrig lassen sich in der Tat noch mehr solcher Wörter finden, wie zum Beispiel »Chasan«[3][4][5], »Chassid«[6][7][5], »Chassidäer«[6][8], »Chata«[6], »Chatib«[6], »Chawer«[9][10], »Chuppa«[11], »Chutba«[11][12] und einige andere mehr. Aber auch einige alltäglichere Wörter können nach der Schweizer Standardaussprache mit [χ] ausgesprochen werden, so zum Beispiel »Chaos«, »Charakter«, »Cholera«, »Chor«, »Chrom«, »Chronik«.[13]

Anmerkung zur Bedeutungskonnotation:

[1] Abraham Tendlau „umriß den Begriff 1860 folgendermaßen:“[14] „Aber Chuzpa bezeichnet nicht nur die Dreiſtigkeit oder den Muth, der in einem gerechten Selbſtvertrauen ſeinen Grund hat, ſondern auch die Keckheit, die aus einer leichtſinnigen Lebhaftigkeit entſpringt, oder gar die Frechheit, in welcher man ſich, gleichgültig gegen Ehre und Schande, über jedes Urtheil Anderer hinwegſetzt, […]“[15]

Alternative Schreibweisen:

Chutzpe

Worttrennung:

Chuz·pe, Plural: Chuz·pen

Aussprache:

IPA: [ˈχʊʦpə], Plural: [ˈχʊʦpn̩] ~ [ˈχʊʦpm̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Chuzpe (Info), Plural: — ~ —

Bedeutungen:

[1] dreistes Wesen oder Verhalten beziehungsweise dreiste Handlung (von unbekümmerter[11][21] bis charmanter[24] Art), ohne den nötigen Takt und Respekt und daher auf eine ungehörige und rücksichtlose Art freimütig im Wesen oder Verhalten, (auf pfiffige Art[24]) sich mit aufreizender Respektlosigkeit über die Grenzen des Taktes und des Anstandes hinwegsetzendes (und die Gefühle anderer verletzendes) Wesen oder Verhalten beziehungsweise eine derartige Handlung, anmaßende Art oder Handlung beziehungsweise anmaßendes Wesen oder Verhalten, freche Art oder Handlung beziehungsweise freches Benehmen
[2] rheinfränkisch (Frankfurt am Main): freche, ungezogene Art oder Handlung beziehungsweise freches, ungezogenes Wesen oder Verhalten, Benehmen
[3] rheinfränkisch (Frankfurt am Main): „anmaßender, nicht sehr kecker Mensch“[25]

Herkunft:

Bei dem Wort handelt es sich um eine erst seit dem 20. Jahrhundert[26] bezeugte, aber wohl schon früher stattgefundene Entlehnung aus dem westjiddischen[26] חוצפּה‎ (YIVOkhutspe) → yi[27][28][1], in dem es ‚Frechheit, Unverschämtheit[27][1] (vergleiche englisch chutzpah → en[29], niederländisch gotspe → nl[30]), im Ostjiddischenimpertinence[28], impudence[28]; nerve[28] [= Frechheit[1]; Mut[1]]‘ (vergleiche polnisch hucpa → pl[31]) bedeutet. Dieses geht wiederum zurück auf das (mittel-)hebräische חֻצְפָּה, חוּצפָּה‎ (CHA: ḥuṣpāh) → he[32][26]insolence[32], impudence[32], impertinence[32] [= Frechheit[26]]‘, das seinerseits dem jüdisch-aramäischen חֻצְפָּא, חוּצְפָּא (ḥuṣpāʾ) → arc[33][34][32][1]Dreistigkeit[33], Frechheit[33][1], Unverschämtheit[33]‘ (syrisch: ܚܽܘܨܦܳܐ‎ (ALA-LC: ḥuṣpā) → syrboldness[35], impudence[35], frowardness[35]; persistence[35][33][36][35][37]) entstammt. Etymologisch lässt es sich mit arabischem حَصَافَة‎ (DMGḥaṣāfa) →argesunde Urteilsfähigkeit[38]; realistische Denkweise[38]; abgewogenes Urteil[39]; Umsicht[39][38][40][39] vergleichen.

Sinnverwandte Wörter:

[1] (unbekümmerte, charmante) Dreistigkeit, Unverfrorenheit, (pfiffige) Unverschämtheit, Anmaßung, Frechheit
[2] Frechheit, Ungezohenheit

Gegenwörter:

[1, 2] Bescheidenheit, Höflichkeit, Zuvorkommenheit

Oberbegriffe:

[1, 2] Impertinenz
[3] Mensch, Person

Beispiele:

[1]                                   Ⅰ.
„Man hoͤrt bei uns Juͤden oft klagen gar ſehr,
Die juͤdiſche Chuzpe nimmt zu immer mehr.
Beſcheidenheit, Demut ſind ſelten zu ſehn,
Dafuͤr große Chuzpe, es iſt nicht mehr ſchoͤn.
Doch ich nehm’ mir dreiſt zu behaupten den Mut,
Die juͤdiſche Chuzpe bekommt uns ganz gut.
Drum laß ich erklingen ganz frei hier mein Lied,
[:Ein Juͤd ohne Chuzpe, das iſt gar kein Juͤd.:]
Ⅱ.
War das nicht ’ne Chuzpe, ich ſag es ganz glatt,
Von David, zu ſtellen ſich vor Goliath!
Nur mit einer Schleuder und mit einem Stein,
So ’n Rieſe, der hat doch ein ſtarkes Gebein,
Denn waͤr’ unſerm David der Wurf nicht gegluͤckt,
So haͤtt’ ihn der Goliath mit ’m Finger zerdruͤckt.
Sie ſehn, bei uns Juͤden liegt’s ſchon im Gebluͤt.
[:Ein Juͤd ohne Chuzpe, das iſt gar kein Juͤd.:]
Ⅲ.
Gott ſchickt einſt den Jonas nach Ninive hin,
Weil dort nicht die Leut hab’n gelebt nach dem Din.
Doch Jonas kriegt Maure, erſpart ſich die Muͤh’,
Und macht zur Erholung ’ne Waſſerpartie.
Man wirft ihn ins Meer, doch er bleibt dabei friſch,
Trotzdem ihn verſchluckt ein meschuggener Fiſch,
Bis er wohlbehalten das Land wieder ſieht
[:Ein Juͤd ohne Chuzpe, das iſt gar kein Juͤd.:]
Ⅳ.
Selbſt Mauſche Rabbenu, er blieb nicht verſchont,
Von juͤdiſche Chuzpe, es hat ſich gelohnt.
Zum Fels ſollt’ er ſprechen, ein Woͤrtchen nur klein,
Doch dies fiel ihm ſchwer, darum ſchlug er den Stein.
Was hat dieſer Zaddik fuͤr Strafe bekomm’n —
Mit ’n Kuß hat ihn Gott ins Gan Eden genomm’n
Aus all’ dieſen Bildern ein jeder erſieht —
[:Ein Juͤd ohne Chuzpe, das iſt gar kein Juͤd.:]“[41]
[1] „Aber wenn sie mich auch durch und durch erkennen, besonders natürlich darin, daß all mein Wüten nur der bekannte jüdische Selbsthaß ist — die Väter führten’s auf die Neue Freie Presse zurück — , so werden sie doch alte Expressionisten werden, wenn sie glauben, daß mich eine Ballung sämtlicher Chuzpen von Berlin, München, Dresden, Prag, Brunn und Wien einschüchtern könnte.“[42]
[1] „Aber eine treudeutsche Chuzpe bleibt diese Äußerung doch, und Herr Wolfsohn wird sie ihm nicht vergessen.“[43]
[1] „Ich gebe zu, ich fürchtete das Aufsehen, das Susanne erregte, fürchtete, sie würde gleich einen noch schlimmeren Versuch machen, um mir zu beweisen, was Chuzpe sei.“[44]
[1] „Wer, außer ihm, könnte soviel Chuzpe aufbringen, um seinem Richter beim Haftprüfungstermin, bei dem es um vorläufige Freiheit oder Knast geht, etwas vorzusingen?“[45]
[1] „Chuzpen wie diese haben Grassers Popularität kaum geschadet.“[46]
[1] „Es handelt sich bei alledem um ein antiparlamentarisches und ein antirechtsstaatliches Dauerdelikt. Es ist Chuzpe, so etwas als Verfassungsschutz zu deklarieren. Es zeigt sich wieder einmal, dass die Geheimdienstaufsicht nicht funktioniert.“[47]
[1] „Eine der tollsten Chuzpen der letzten Zeit ist wohl die Erhöhung der Strom- und Gaspreise gleich um 20 bis 30%, und das, obwohl deren Erhöhung angeblich an den Ölpreis gekoppelt ist, der inzwischen fast um die Hälfte gefallen ist.“[48]
[1] „Es ist schon eine Unverschämtheit, mit welcher Chuzpe die Verbraucherlobby das Vertrauen in die europäische Justiz konterkariert hat.“[49]
[1] „Mit vielen Tricks und noch mehr Chuzpe gelang der gewagte Handstreich, während die wirtschaftliche Lage des Landes und speziell die der deutschen Automobilindustrie von Tag zu Tag schlechter wurde.“[50]
[1] „Aber die Chuzpe, ihm eine Hauptrolle zu widmen, und die Kraft, Rourke gegen die Bedenken der Geldgeber durchzusetzen, hatte erst Aronofsky, dessen hoffnungsvoll begonnene Karriere nach dem teuren Flop ‚The Fountain‘ ebenfalls nicht gerade glänzte.“[51]
[1] „Die Regierung ist verstimmt, mit welcher Chuzpe die GM- Unterhändler auftreten: Der selbst am Abgrund stehende US-Konzern will wohl den Großteil der Opel-Risiken auf die deutschen Steuerzahler abwälzen.“[52]
[2]
[3] „‚Jobber und Bänkeljulen, Chuzpen und Luden‘ trafen sich bei ‚Hurentorte mit Sodomitensahne: alle Skalen‘ tosten.“[53]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eine unglaubliche Chuzpe

Wortbildungen:

[1] chuzpedik, Chuzpenik, Chuzpeponim (→ Chuzpeponimstil)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Heidi Stern: Wörterbuch zum jiddischen Lehnwortschatz in den deutschen Dialekten. Niemeyer, Tübingen 2000 (Lexicographica, Series Maior ; 102), ISBN 3-484-39102-2, Stichwort »Chuzpe«, Seite 78.
[1] Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache in 8 Bänden. 2. Band Blau–Faul, Klett, Stuttgart 1983, ISBN 3-12-570120-1, DNB 830485171, Stichwort »Chuzpe«, Seite .
[1] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0, Stichwort »Chuzpe«, Seite 164.
[1] Hans Peter Althaus: Chuzpe, Schmus & Tacheles. Jiddische Wortgeschichten. 2., durchgesehene Auflage. C. H. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-51065-6, Seite 74–78.
[1] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Chuzpe«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chuzpe«.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »Chuzpe«, Seite 265.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort »Chuzpe«, Seite 360.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chuzpe«.
[1] Hans Peter Althaus: Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft. Originalausgabe. 3., durchgesehene Auflage. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60677-9, Stichwort »Chuzpe«, Seite 69.
[1] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chuzpe«.
[2, 3] Aufgrund des von Johann Joseph Oppel und Hans Ludwig Rauh gesammelten Materials herausgegeben im Auftrag der Frankfurter Historischen Kommission in Verbindung mit dem Institut für Volkskunde/Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main von Wolfgang Brückner (Herausgeber): Frankfurter Wörterbuch. Band Ⅰ: Einleitung, A – Eva, Kramer, Frankfurt am Main 1971, Stichwort »Chuzpe«, Seite 442.
[1] Duden online „Chuzpe
[1] wissen.de – Wörterbuch „Chuzpe
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Chuzpe“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Chuzpe
[1] Wikipedia-Artikel „Chuzpe
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Chuzpe
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Chuzpe
[1] The Free Dictionary „Chuzpe
[*] canoo.net „Chuzpe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonChuzpe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Chuzpe

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Heidi Stern: Wörterbuch zum jiddischen Lehnwortschatz in den deutschen Dialekten. Niemeyer, Tübingen 2000 (Lexicographica, Series Maior ; 102), ISBN 3-484-39102-2, Stichwort »Chuzpe«, Seite 78.
  2. 2,0 2,1 Hans Peter Althaus: Chuzpe, Schmus & Tacheles. Jiddische Wortgeschichten. 2., durchgesehene Auflage. C. H. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-51065-6, Seite 74 f.
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 250.
  4. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chasan«.
  5. 5,0 5,1 Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0, Seite 152.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 251.
  7. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chassid«.
  8. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chassidäer«.
  9. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 262.
  10. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chawer«.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 265.
  12. Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0, Seite 164.
  13. Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Seite 273.
  14. Hans Peter Althaus: Chuzpe, Schmus & Tacheles. Jiddische Wortgeschichten. 2., durchgesehene Auflage. C. H. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-51065-6, Seite 75.
  15. Abraham Tendlau: Sprichwörter und Redensarten deutſch-jüdiſcher Vorzeit. Als Beitrag zur Volks-, Sprach- und Sprichwörter-Kunde. Verlag von Heinrich Keller, Frankfurt am Main 1860, Seite 302 (Digitalisat des MDZ).
  16. Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache in 8 Bänden. 2. Band Blau–Faul, Klett, Stuttgart 1983, ISBN 3-12-570120-1, DNB 830485171, Stichwort »Chuzpe«, Seite .
  17. Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Chuzpe«.
  18. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chuzpe«.
  19. 19,0 19,1 PONS – Deutsche Rechtschreibung „Chuzpe
  20. 20,0 20,1 Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 360.
  21. 21,0 21,1 21,2 Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Chuzpe«.
  22. 22,0 22,1 Duden online „Chuzpe
  23. Hans Peter Althaus: Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft. Originalausgabe. 3., durchgesehene Auflage. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60677-9, Stichwort »Chuzpe«, Seite 69.
  24. 24,0 24,1 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Chuzpe“.
  25. Aufgrund des von Johann Joseph Oppel und Hans Ludwig Rauh gesammelten Materials herausgegeben im Auftrag der Frankfurter Historischen Kommission in Verbindung mit dem Institut für Volkskunde/Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main von Wolfgang Brückner (Herausgeber): Frankfurter Wörterbuch. Band Ⅰ: Einleitung, A – Eva, Kramer, Frankfurt am Main 1971, Stichwort »Chuzpe«, Seite 442.
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 172.
  27. 27,0 27,1 Werner Weinberg: Die Reste des Jüdischdeutschen. 2., erweiterte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1973 (Studia Delitzschiana ; Band 12), ISBN 3-17-001393-9, Stichwort »chutzpe«, Seite 60.
  28. 28,0 28,1 28,2 28,3 Uriel Weinreich: מאָדערן ענגליש-ייִדיש ייִדיש-ענגליש װערטערבוך. Modern English-Yiddish Yiddish-English Dictionary. New paperback edition, Schocken Books, New York 1987, ISBN 978-0-8052-0575-6 (Lizenzausgabe des YIVO Institute for Jewish Research, New York 1968), Stichwort »חוצפּה‎«, Seite 608.
  29. Online Etymology Dictionary „chutzpah
  30. etymologiebank.nl (Datenbank niederländischer und afrikaanser etymologischer Wörterbücher): „gotspe
  31. 31,0 31,1 31,2 Słownik Wyrazów Obcych – PWN: „chucpa
  32. 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 Ernest Klein; foreword by Haim Rabin; Baruch Sarel (Herausgeber): A Comprehensive Etymological Dictionary of the Hebrew Language for Readers of English. CARTA, Jerusalem ©1987, ISBN 965-220-093-X , Stichwort »חוּצפָּה‎«, Seite 211 mit Verweis auf das Stichwort »חֻצְפָּה‎«, Seite 229.
  33. 33,0 33,1 33,2 33,3 33,4 Jacob Levy: Wörterbuch über die Talmudim und Midraschim. Band Ⅱ, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1963, Stichwort »חוּצְפָּא‎«, Seite 99–100 (Unveränderter Neudruck der 2. überarbeiteten Auflage von 1924, Berlin/Wien).
  34. The Comprehensive Aramaic Lexicon Project „ḥwṣp
  35. 35,0 35,1 35,2 35,3 35,4 Robert Payne Smith; Jessie Payne Smith (Herausgeber): A Compendious Syriac Dictionary founded upon the Thesaurus Syriacus. At the Calderon Press, Oxford 1903, Stichwort »ܚܽܘܨܦܳܐ‎«, Seite 133.
    Die Originalschriftform Serto wird durch die MediaWiki-Software nicht unterstützt, daher musste auf Estrangelo ausgewichen werden.
  36. Robert Payne Smith (Herausgeber): Thesaurus Syriacus. Tomus Ⅰ, Clarendon Press, Oxford 1879, Stichwort »ܚܽܘܨܦܳܐ‎«, Spalte 1353.
    Die Originalschriftform Serto wird durch die MediaWiki-Software nicht unterstützt, daher musste auf Estrangelo ausgewichen werden.
  37. Louis Costaz, S. J.: Dictionnaire Syriaque–Français. Syriac–English Dictionary. 3. Auflage. Dar El-Machreq, Beyrouth 2002, ISBN 2-7214-2235-9, Stichwort »ܚܽܘܨܦܳܐ‎«, Seite 114.
    Die Originalschriftform Serto wird durch die MediaWiki-Software nicht unterstützt, daher musste auf Estrangelo ausgewichen werden.
  38. 38,0 38,1 38,2 Hans Wehr, unter Mitwirkung von Lorenz Kropfitsch: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart. Arabisch - Deutsch. 5. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-01998-0, DNB 850767733, Stichwort »حصافة‎«, Seite 263.
  39. 39,0 39,1 39,2 Dr. Lorenz Kropfitsch, zusammen mit der Langenscheidt-Redaktion (Herausgeber): Langenscheidt, Taschenwörterbuch Arabisch. Arabisch – Deutsch, Deutsch – Arabisch. Langenscheidt, München/Wien 2013, ISBN 978-3-468-11064-1, Stichwort »حصافة‎« (Online-Ausgabe).
  40. Dr. Rohi Baalbaki: Al-Mawrid. A Modern Arabic–English Dictionary. 7. Auflage. DAR EL-ILM LILMALAYIN, Beirut 1995, Stichpunkt »حَصَافَة‎«, Seite 473.
  41. Louis Boͤhm: Die juͤdiſche Chuzpe [1910]. In: Louis Boͤhm; illustriert von S. Singer, S. Kahn (Herausgeber): Lieder eines fahrenden Choßid. Humoristiſche Dichtungen fuͤr juͤdiſche Geſelligkeit. Zweite verbeſſerte Auflage. Verlag Saͤnger & Friedberg, Frankfurt am Main 1922, Seite 53–54 (Digitalisat aus der Freimann-Sammlung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  42. Karl Kraus (Herausgeber): Aus der Sudelküche. In: Die Fackel. Nummer 561 – 567, ⅩⅫ. Jahr, Verlag „Die Fackel“, Wien März 1921, Seite 60 (Zitiert nach Internet Archive).
  43. Lion Feuchtwanger: Die Geschwister Oppermann. Querido Verlag, Amsterdam 1933 (©1926), Seite 191 (Zitiert nach Google Books).
  44. Martin Walser: Halbzeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1960, Seite 397.
  45. Arno Frank Eser: Konstantin Wecker. Der Himmel brennt. 1. Auflage. Christoph Links Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-86153-104-6, Seite 89 (Zitiert nach Google Books).
  46. Wie Schüssel mit Grasser in der ÖVP unterging. In: Kurier. 10. Januar 2007, Seite 5.
  47. Heribert Prantl: Digitale Chuzpe. In: sueddeutsche.de. 28. April 2007, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 20. Juli 2007).
  48. Martha Weinberger: Das freie Wort: Unermessliche Gier… In: Neue Kronen Zeitung. 8. November 2008, Seite 28 (Leserbrief; Online-Archiv, abgerufen am 18. Mai 2015).
  49. Rolf A. Schütze: Rechtsverfolgung im Ausland. Prozessführung vor ausländischen Gerichten und Schiedsgerichten. 4., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. de Gruyter Recht, Berlin 2009, ISBN 978-3-89949-621-5, Seite 149 (Zitiert nach Google Books).
  50. Guido Bohsem: Der überforderte Staat. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Januar 2009, ISSN 0174-4917, Seite 4..
  51. Oliver Reinhard: Ich lebe nur für euch. In: Sächsische Zeitung. 25. Februar 2009 (URL, abgerufen am 6. März 2009).
  52. dpa: GM verärgert Berlin: Geld abholen, dünnes Konzept. In: FAZ.NET. 26. Februar 2009, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 6. März 2009).
  53. Werner Rübe: Provoziertes Leben. Gottfried Benn. Klett-Cotta, Stuttgart 1993, ISBN 3-608-93058-2, Seite 234 (Zitiert nach Google Books).
    Die Kursivsetzungen des Originalsatzes wurden durch Anführungszeichen ersetzt.
  54. Oxford Dictionaries Online „chutzpah
  55. Merriam-Webster Online Dictionary „hutzpah
  56. Miriam Weinstein et al.: Yiddish. Mots d’un peuple, peuple de mots. Autrement, Paris 2003, Seite 238 (Zitiert nach Google Books)
  57. 57,0 57,1 Henk Heikens, Henk D. Meijering, Hilde Pach et al.: Hebreeuwse en Jiddisje woorden in het Nederlands. spelling, uitspraak, buiging, herkomst, betekenis. SDU, Den Haag 2002, ISBN 90-12-09293-0, Stichwort »choetspa«, Seite 126 (Zitiert nach Google Books und www.sofeer.nl „choetspa“/www.sofeer.nl „gotspe“).
  58. 58,0 58,1 Słownik Języka Polskiego – PWN: „chucpa
  59. 59,0 59,1 Słownik Ortograficzny – PWN: „chucpa
  60. Słownik Języka Polskiego pod redakcją Witolda Doroszewskiego: „hucpa

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Levenshtein-Abstand von 2: Chupa, Chuppa
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