Brodem

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Brodem (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Brodem
Genitiv des Brodems
Dativ dem Brodem
Akkusativ den Brodem

Worttrennung:

Bro·dem, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈbʀoːdəm][1], [ˈbʀoːdm̩][2]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːdəm

Bedeutungen:

[1] Geruch, Dunst, Dampf

Herkunft:

mittelhochdeutsch brādem, althochdeutsch brādam, Vorgänger: wahrscheinlich westgermanisch bræda-. Das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt.[3]

Beispiele:

[1] Was für ein höllischer Brodem quillt hier empor!
[1] „Ein dicker Brodem von Körperlichkeit, ein Gestank nach schofelster Sinnlichkeit macht sich immer breiter.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Brodem
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brodem
[*] canoo.net „Brodem
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBrodem
[1] The Free Dictionary „Brodem

Quellen:

  1. Max Mangold und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 6. Auflage. Band 6, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2005, ISBN 978-3-411-04066-7, DNB 975190849 „Brodem“, Seite 219.
  2. Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021 „Brodem“, Seite 389.
  3. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Brodem“, Seite 151.
  4. Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?. Roman. 4. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-7466-2676-5, Seite 83. Erstveröffentlichung 1932.