Ausländer

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Ausländer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Ausländer die Ausländer
Genitiv des Ausländers der Ausländer
Dativ dem Ausländer den Ausländern
Akkusativ den Ausländer die Ausländer

Worttrennung:

Aus·län·der, Plural: Aus·län·der

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯sˌlɛndɐ], Plural: [ˈaʊ̯sˌlɛndɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] allgemein: Person aus dem Ausland (Herkunft aus einem anderen Land)
[2] Recht: Staatsangehöriger eines fremden, eines anderen Staates

Sinnverwandte Wörter:

[1] Fremder

Gegenwörter:

[1] Inländer

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Ausländerin

Unterbegriffe:

[1] Devisenausländer

Beispiele:

[1] In den 70er Jahren sind viele Ausländer nach Deutschland gekommen, um hier Arbeit zu finden.
[1] „Auf lange Sicht ist damit zu rechnen, daß ein großer Teil der zugewanderten Ausländerinnen und Ausländer in der deutschen Gesellschaft aufgehen wird, sicher nicht ohne bewußt bewahrte Rückstände des Andersseins, aber keineswegs nur in Äußerlichkeiten ‚eingedeutscht‘.“[1]
[1] „Nicht alle Ur-Deutschen kennen einen echten Ausländer oder Deutsch-Türken mit Migrationshintergrund - nennt es, wie ihr wollt, ihr wisst, was ich meine.“[2]
[2] Ausländer sind Personen, die eine andere Staatsangehörigkeit haben.

Wortbildungen:

Ausländeranteil, Ausländerbehörde, Ausländerbeirat, Ausländerfeindlichkeit, Ausländerrecht, Ausländerstudium
ausländerfeindlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Ausländer
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Ausländer
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ausländer
[2] canoo.net „Ausländer
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAusländer
[1, 2] The Free Dictionary „Ausländer

Quellen:

  1. Hermann Bausinger: Typisch deutsch. Wie deutsch sind die Deutschen? 5. Auflage. Beck, München 2009, Seite 142. ISBN 978-3-406-59978-1.
  2. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 9.