Antithese

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[Bearbeiten] Antithese (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Antithese die Antithesen
Genitiv der Antithese der Antithesen
Dativ der Antithese den Antithesen
Akkusativ die Antithese die Antithesen

Worttrennung:

An·ti·the·se, Plural: An·ti·the·sen

Aussprache:

IPA: [ˈantiˌteːzə], [antiˈteːzə], Plural: [ˈantiˌteːzn̩], [antiˈteːzn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Gegenbehauptung; einer These entgegengestellte These
[2] Rhetorik: Teil einer Redefigur, in der ein Gegensatz besonders betont wird

Herkunft:

griech. ἀντίθεσις (antíthesis) „Gegensatz“

Gegenwörter:

[1] Synthese, These

Beispiele:

[1] Einige stellen zu der These, wir befänden uns in einem Klimawandel, die Antithese auf, dass dies nicht der Fall sei, vielmehr alles mit natürlichen Schwankungen zu erklären sei.
[2] „Eine Sonderform der Antithese ist der sogenannte Chiasmus (Kreuzstellung).“[1]

Abgeleitete Begriffe:

[1] antithetisch

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Antithese
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Antithese
[?] canoo.net „Antithese
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAntithese
[1] The Free Dictionary „Antithese
[2] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Antithese“. ISBN 3-520-45203-0.
[1, 2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Antithese“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, S. 460. ISBN 3-406-34985-4.
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