Analogie

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[Bearbeiten] Analogie (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Analogie die Analogien
Genitiv der Analogie der Analogien
Dativ der Analogie den Analogien
Akkusativ die Analogie die Analogien

Silbentrennung:

Ana·lo·gie, Plural: Ana·lo·gi·en

Aussprache:

IPA: [analoˈɡiː], Plural: [analoˈɡiːən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] allgemein: Ähnlichkeit, Entsprechung
[2] Linguistik: Bildung einer sprachlichen Form (eines Wortes) nach dem Vorbild einer anderen.

Herkunft:

griechisch: ἀναλογία (analogía) "Ähnlichkeit"

Synonyme:

[1] Ähnlichkeit, Entsprechung
[2] paradigmatischer Ausgleich, Systemzwang

Gegenwörter:

[1] Unähnlichkeit
[2] Lautgesetz

Oberbegriffe:

[2] Sprache, Linguistik, Sprachwandel

Unterbegriffe:

[2] Proportionalanalogie

Beispiele:

[2] Eine Wortform wie kindersprachlich „fliegte“ (z.B. nach: „siegte“) ist ein Beispiel für Analogie.
[2] Zur Analogie in der griechischen Antike: „Auch die jüngste zum Thema Analogie-Anomalie bekanntgewordene Arbeit geht von der Existenz der Kontroverse aus.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] proportionale Analogie

Abgeleitete Begriffe:

[1] analog
[2] analog, Analogiebildung, analogisch, Analogist

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Analogie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Analogie
[1] canoo.net „Analogie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAnalogie
[2] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Analogie“. ISBN 3-520-45203-0.
[2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Analogie“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Aufl. Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Analogie“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Karl-Heinz Best: Probleme der Analogieforschung. Hueber, München 1973, S. 15.

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