Alkoven

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Alkoven (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Alkoven die Alkoven
Genitiv des Alkovens der Alkoven
Dativ dem Alkoven den Alkoven
Akkusativ den Alkoven die Alkoven

Worttrennung:

Al·ko·ven, Plural: Al·ko·ven

Aussprache:

IPA: [alˈkoːvn̩], [ˈalkoːvn̩], Plural: [alˈkoːvn̩], [ˈalkoːvn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] veraltet: Bettnische, Schlafnische
[2] Nebenraum ohne Fenster

Herkunft:

[1] im 17. Jahrhundert von französisch alcôve → fr entlehnt, das auf spanisch alcoba → es (Schlafgemach) zurückgeht, dem wiederum arabisch al-qubbah (Kuppel) zugrunde liegt[1]

Synonyme:

[1] Bettnische, Schlafnische
[2] Nebenraum

Oberbegriffe:

[2] Raum

Beispiele:

[1] Dort hängt ein Vorhang vor dem Alkoven.
[1] „Als es noch Vorhänge hatte, mochte das eine Art Alkoven gewesen sein.“[2]
[1, 2] „Diese Bacchanalien entarteten manchmal zu Orgien - etliche Paare umschlangen sich in den Alkoven der Gesandtschaft, ...“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Alkoven (Bettnische)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Alkoven
[1, 2] canoo.net „Alkoven
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAlkoven

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Alkoven, Alkove“, Seite 30.
  2. Robert Neumann: Oktoberreise mit einer Geliebten. Ein altmodischer Roman. Desch, München/Wien/Basel 1970, ISBN 3-420-04599-9, Seite 73.
  3. Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2009 (französisches Original 2006), ISBN 978-3-8333-0628-0, Seite 1168.