Algorithmus
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[Bearbeiten] Algorithmus (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Algorithmus | die Algorithmen |
| Genitiv | des Algorithmus | der Algorithmen |
| Dativ | dem Algorithmus | den Algorithmen |
| Akkusativ | den Algorithmus | die Algorithmen |
Worttrennung:
- Al·go·rith·mus, Plural: Al·go·rith·men
Aussprache:
- IPA: [ˌalɡoˈʀɪtmʊs], Plural: [ˌalɡoˈʀɪtmən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Mathematik, Informatik: eine exakt beschriebene Vorgehensweise zum Lösen eines Problems in endlich vielen und eindeutig beschriebenen Schritten
Abkürzungen:
Herkunft:
- mittelhochdeutsch „algorismus“, aus mittellateinisch algorismus → la. Verballhornung des Namens Al-Chwarizmi, eingeführt in der mittellateinischen Übersetzung seines Werkes „Über das Rechnen mit indischen Ziffern“ (um 825). Die Wortbedeutung „Rechenkunst“ ist seit dem 13., die Form seit dem 16. Jahrhundert, die moderne Bedeutung seit dem 19. Jahrhundert belegt. [1]
Gegenwörter:
- [1] Heuristik
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] Es gibt rekursive und iterative Algorithmen.
- [1] „Insbesondere beruhen die meisten modernen Algorithmen auf mathematischen Strukturen.“[2]
- [1] Jedes mit einem Algorithmus lösbare mathematische Problem kann auch von einem Computer gelöst werden.
Wortbildungen:
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Algorithmus“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Algorithmus“
- [1] canoo.net „Algorithmus“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Algorithmus“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Algorithmus“.
- ↑ Albrecht Beutelspacher: Geheimsprachen. Geschichte und Techniken. Beck, München 1997, Seite 13. ISBN 3-406-41871-6.
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