þu

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þu (Gotisch)[Bearbeiten]

Personalpronomen[Bearbeiten]

Kasus Singular Dual Plural
Nominativ þu jus
Akkusativ þuk igqis izwis
Genitiv þeina igqara izwara
Dativ þus igqis izwis

Worttrennung:

þu, Dual: —, Plural: jus

Aussprache:

IPA: [], Dual: [], Plural: []
Hörbeispiele: —, Dual: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] du

Beispiele:

[1] „ah jabai taihswo þeina handus marzjai þuk, afmait þo jah wairp af þus; batizo ist auk þus ei fraqistnai ains liþiwe þeinaize, jah ni allata leik þein gadriusai in gaiainnan.“[1]
[1] „jah ni briggais uns in fraistubnjai, ak lausei uns af þamma ubilin; unte þeina ist þiudangardi jah mahts jah wulþus in aiwins. amen.“[2]
[1] „nu witum ei þu kant alla, jah ni þarft ei þuk hvas fraihnai; bi þamma galaubjam þatei þu fram guda urrant.“[3]

Wortbildungen:

[1] þuei

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wilhelm Streitberg: Gotisch-Griechisch-Deutsches Wörterbuch, Heidelberg 1910, „þu“, Seite 151.

Quellen:

  1. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 5,30, Seite 5.
  2. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 6,13, Seite 7.
  3. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 16,30, Seite 75.